Die Entwicklung eines „Wohn- und Gewerbeboulevard“ an der Düsseldorfer Straße steht auch im Interesse der Jusos Mülheim an der Ruhr. Eine entsprechende Bebauung würde die Attraktivität der Düsseldorfer Straße enorm steigern. Als Ortseingangsstraße hinterlässt der derzeitige Zustand einen negativen Eindruck auf das Stadtbild. Eine hochwertige Bebauung setzt nach Meinung der Jusos Mülheim an der Ruhr aber auch die kulturelle Einbindung voraus.
Ergänzend zur Wohn- und Gewerbebebauung fordern die Jusos Mülheim an der Ruhr daher im Bereich des Plangebietes eine kulturelle Einrichtung, die vor allem Jugendlichen einen Zugang zu Kultur ermöglichen soll. Ein aktiver Umgang mit Kultur steigert das Demokratieverständnis und fördert ein friedliches Zusammenleben. Der frühe Zugang zu Kultur hinterlässt somit einen positiven Einfluss auf die Heranwachsenden.
Dementgegen lehnen die Jusos eine ähnlich strukturierte Ansiedlung von Einzelhandel wie im Mülheimer Hafen strikt ab. Die kostbaren Grundstücke dürfen nicht nur an Discounter verschwendet werden. Das Beispiel in Speldorf zeigt, dass aufgrund der Abseitslage große Nachteile für ältere und nicht-motorisierte Bürgerinnen und Bürger entstehen. Für die motorisierte Bevölkerung entstehen längere Wege, die vor allem der Umwelt schaden.